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Neue Bar für den Jugendkeller

Nach einer langen Vorlaufzeit und einer intensiven Planung entsteht nun endlich die lang gewünschte neue Bar für den Jugendkeller.

Am 28.6. geht es los. Wir beginnen, die alte Bar abzubauen. Dabei entdecken wir eine interessante Lichterkette und ganz viel Müll, sowie Staub…

Anschließend geht es zu Bauhaus, um die nötigen Materialien zu besorgen. Insgesamt sind wir 4x gefahren, um alles zu bekommen. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen! Bereits am 2. Juli wurde alles fertig – pünktlich zum Grillen.

Wenn ihr Lust habt, schaut euch die neue Bar doch mal an. Und ein großer Dank an Henrik, Michel und Timo für tatkräftige Hilfe!

Jannis (Jugendleiter)


Stammesthing

Schon wieder ein Jahr rum? Ja, leider. Unser Stammesthing stand Mitte Juni auf unseren Terminkalendern. Zur Erklärung: Ein Stammesthing ist ungefähr gleichzusetzten mit einer Mitgliederversammlung eines Sportvereins. Dort werden also Ämter entlastet und neue Ämter gewählt. Teilnehmen und mitbestimmen darf man erst ab 14 Jahren.

Mit 10 Pfadfindern und einer Vertreterin der Gauführung sollten wir also unser Thing bestreiten. Nachdem die Tagesordnung beschlossen war, ging es den üblichen Gang. Alle Ämter stellten ihre Berichte vor. Anschließend wurden sie entlastet. Bei diesem Thing ergaben sich einige Änderungen. Nach 7 Jahren gab unser Kassenwart, Moritz, aus zeitlichen Gründen sein Amt ab. Da dies absehbar war, haben wir mit Jan schnell einen neuen Kassenwart parat gehabt. Wir wünschen ihm alles Gute für sein Amtsjahr.

Auch bei uns in der Stammesführung sollte sich etwas tun. Wir haben uns von drei auf zwei Stammesführer verkleinert. So ist Tjark ausgeschieden und neuer Materialwart. Für Jannis und mich (Lasse) ist es nun das dritte, aber vermutlich letzte Jahr als Stammesführer. Wir haben über die letzten Jahre unseren Stamm von 20 auf 40 Mitglieder vergrößert und eine gute Gruppenstruktur aufgebaut. Dafür möchten wir auch Caro, Manrika und Christian als Sippen- und Meutenführung danken. Unser Ziel für das Jahr ist es, eine neue Meute aufzumachen und eine zusätzliche Frühlings- und Herbstaktion zu organisieren.

Wir freuen uns auf das Jahr und blicken nun mit Vorfreude auf unsere Sommerfahrt, die uns einmal quer durch den Harz führen wird. Gut Pfad!

Lasse (Kops)














Kirchentag

Kirchentag 2019 in Dortmund – wir waren dabei!

Vom 19. bis 23. Juni stand wieder der deutsche evangelische Kirchentag an und Gau Bremen war wieder einmal zahlreich vertreten. Wir sind bereits am 18. Juni losgefahren, aber alles der Reihe nach…

18. Juni. ZOB Bremen, 16:30 Uhr: 2 Kops, 1 Emma, 3 EPler und 6 HvZler* Alle sind da, außer Jan von den Emmas. Auch um viertel vor 5 war Jan noch nicht da. Und man konnte ihn sehr schlecht erreichen. Marie hatte ihn dann endlich am Telefon und er meinte „Ich komme sofort!“. Er hat den Kirchentag total vergessen :D 15 Minuten später: Jan kommt um die Ecke gejoggt. Jetzt kann es endlich losgehen! Ab da an waren wir also 2 Kops, 2 Emmas, 3 EPler und 6 HvZler.

In Dortmund mehr oder weniger sicher angekommen, fuhren wir zuerst an einem Amazon Lager vorbei, wo Mitarbeiter in Westen sich am Zaun festhielten. Maschas erster Gedanke: „Sind das Knastis?“

Kaum im Stadtbereich angekommen, erwartete uns ein regelrechter Kulturschock. Entgegen der Bremer Innenstadt gab es dort keine schönen Altbauhäuser, sondern grau in grau in grau. Nach einer Odyssee aus Baustellen und Umleitungen erreichten wir endlich unsere Schule. Und natürlich war sie grau. Unser Zimmer war leider im 4. Stock, die Hitze stand und die Fenster ließen sich nicht richtig öffnen. Alsbald wünschten wir uns alle unsere Dusche zurück. Immerhin war die Schule modernisiert (Anm.: besonders die Toiletten) (Anm. 2: bis auf Wasserhähne und Seifenspender) und nicht mit Berlin vergleichbar.
An der Schule trafen wir auch Jot, der seine Anreise selber geplant hatte.

Wir waren also 2 Kops, 2 Emmas, 3 EPler, 6 HvZler und 1 GvBler – aber immer noch nicht vollständig.

Abends suchten alle nach Essbaren. Jannis und Lasse warteten knapp eine Stunde auf ihr Essen während alle anderen lecker italienisch Essen waren.

19. Juni: Der nächste Tag begann recht früh. Wie jeden Kirchentag stellten wir fest, dass Essgeschirr mitzunehmen keine allzu schlechte Idee gewesen wäre.

Gestärkt machten wir uns auf den Weg zur Einweisung in der Westfalenhalle – unserem Einsatzort. In unserer Halle war Platz für etwas mehr als 10.000 Leute. Sie war die Größte auf dem ganzen Kirchentag. Wir trafen bekannte und neue Gesichter und Kirchentagsstimmung machte sich breit.

Danach machten wir uns auf zum Verpflegungszelt, um das Essen zu testen, welches annehmbar und irgendwie auch lecker war. Nach dem Essen war Freizeit angesagt und jeder konnte das machen, worauf er oder sie Lust hatte. Manche gingen schwimmen und andere statte ten dem Dortmunder Zoo einen Besuch ab. Im Zoo wollte man die berühmt berüchtigten Riesenotter ansehen. Leider konnte nicht in Erfahrung gebracht werden, ob sie wirklich Piranhas fressen. :D Abends hatten wir unseren ersten Einsatz auf dem Abend der Begegnung. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Während der Schicht ist nichts Spannendes passiert – eigentlich ganz schön langweilig – bis eine Gruppe einen anderen Posten übernehmen sollte und plötzlich mit Funkgerät dastand. Karriereaufstieg à la Kirchentag.

Glücklicherweise durften wir alle viel eher Feierabend machen, so dass wir alle noch ausreichend Schlaf bekamen.

20. Juni:
Der Wecker klingelte schon kurz vor 6, da wir um kurz nach 7 in der Halle sein sollten. Frühstück gab’s nur auf die Hand und los! Dank der U-Bahn aber wäre der Stress gar nicht nötig gewesen, denn die fuhr einfach nicht. Wir waren also etwas zu spät in der Halle und die guten Jobs schon weg. Also blieben uns nur die Ränge, Besucherlenkung und das Flatterband. Mit vielen resoluten alten Ladies, die zehn Minuten vor Beginn der Veranstaltung, in der Bundespräsident Steinmeier zu Gast war, nicht verstanden (oder verstehen wollten), dass die besten Plätze schon weg waren, ging auch diese Schicht irgendwann vorbei. Auch danach wurde im Verpflegungszelt wieder fürstlich geschlemmt. Danach war Freizeit und es wurden mehrere Konzerte besucht. Abends stieß Tessa dazu und wir waren endlich vollständig. 2 Kops, 2 Emmas, 3 EPler, 7 HvZler und 1 GvBler.

Pfingstlager

 

7. Juni, 15:00 Uhr. 12 motivierte Pfadfinder haben sich zum alljährlichen Pfingstlager (PfiLa) eingefunden. Schnell wurde das Essen und das Zeltmaterial aufgeteilt. Wir haben uns in Richtung Endhaltestelle in Borgfeld gemacht. Von dort aus sind wir per Bahn und Zug zu unserem Ziel – Syke – gefahren. Gegen 17:00 Uhr angekommen, machten wir uns also zu Fuß auf den Weg Richtung Bruchhöfen, den diesjährigen Lagerplatz. Für viele war es das erste Lager. Dafür haben alle gut durchgehalten. Gegen Abend haben wir uns nach einer Schlafmöglichkeit umgeschaut. Wir versuchten unser Glück bei einem Bauernhof. Treffer. Direkt die erste Familie hat uns ihre Scheune mit Strohboden als Schlafmöglichkeit angeboten. Nach dem Essen und einer Runde Karten legten wir uns erschöpft schlafen. In der Nacht hat sich die Scheune als goldwert erwiesen. Es ist ein großes Gewitter über die Region hinweggezogen.

Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück in Richtung Lagerplatz. Dort angekommen, bauten wir unsere Zelte auf. Den Rest des Tages haben wir mit Spielen und Singerunden verbracht. Am nächsten Tag stand das Geländespiel im nahegelegenen Wald an. Zum Vorwissen: Jeder hat ein Stoffband um den Arm geknotet. Der Gegner muss probieren, dieses abzureißen. Es haben insgesamt drei Teams gegeneinander gespielt. Ein Geländespiel hat immer eine Story. Wir waren die einzigen Überlebenden, die gegen sich und drei Zombies kämpften. Nach drei Stunden Kampf, Geschick und Durchhaltevermögen haben wir uns nach einer Stärkung erschöpft zum Lagerplatz aufgemacht.

Dort haben wir uns bei einem kurzen Schläfchen erholt. Am Nachmittag stand ein Quiz-Marathon auf dem Plan. Dort musste man sich mit Hilfe von Kraft, Geschick und Wissen Punkte ergattern. Das Gewinner-Team hat am Ende leckere Waffeln gewonnen. So schön es bisher war, so schnell ging es auch vorbei. Der Bunte Abend (Pfadfinderdeutsch für den letzten Abend) stand vor der Tür. Es gab leckere, über dem Feuer selbstgemachte Waffeln, dazu Tschai, ein Traubensaftgetränk mit Früchten und Nüssen. Es wurde gesungen oder Werwolf gespielt. Schließlich ging es ins Bett.

Nach einer kurzen Nacht wurden die Zelte abgebaut und der Lagerplatz aufgeräumt. Nachdem die letzten Essenssachen vergeben waren, ging es leider schon per Bus, Zug und Straßenbahn nach Borgfeld.

Es war wieder mal ein unvergessliches PfiLa. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr! Gut Pfad!

Lasse (Kops)


Gau-Grillen

Die Sonne brennt, es sind knapp 30 Grad. Perfektes Wetter für das anstehende Grillen mit den Pfadfindern aus Bremen (auch Gau Bremen genannt). Jährlich findet das Grillen immer bei dem Stamm Heinrich von Zütphen statt, weil die Kirchengemeinde St. Johannis in Bremen-Arbergen den Pfadfindern dort ein eigens Haus zu Verfügung stellt. Kommen wir aber zum Wesentlichen:

15 Uhr: Bis auf einige Pfadfinder aus Oberneuland sind nun alle da! Nur wenige Meter von der Gemeinde liegt die sogenannte Rottkuhle, ein kleines Natur-Freibad. Mit ca. 30 Pfadfindern ruhen wir uns im Schatten erstmal aus und gehen dort baden. Wie der Zufall es will, ist es hier heute auch relativ leer, so bleibt mehr Freiraum für uns. Gegen 16:30 Uhr begeben wir uns wieder Richtung Gemeinde. Dort angekommen, bereiten ein paar Ältere den Grill vor und der Rest spielt „Corvins Knochen“ oder andere spaßige Spiele. Die Zeit vergeht extrem schnell und das Essen ist bereits fertig. Lars der Grillmeister kommt gar nicht zum Essen – dafür schmeckt es extrem gut!

Nun spielen manche weiter und andere unterhalten sich über die Erlebnisse des Kirchentages oder des Pfingstlagers. Gegen 19:30 Uhr endet ein wunderschöner Tag und ein schöner Pfadfinder-Monat.

Wir freuen uns schon auf die nächsten Aktionen.
Gut Pfad!

Jannis (Kops)


21. Juni: Endlich konnten wir ausschlafen. Mal keine Frühschicht – und endlich coole Jobs und coole Leute auf der Bühne (Judy Bailey und Band), die für ordentlich Stimmung bei Besuchern und Helfern sorgten.

Die Schicht verging wie im Flug. Nach Feierabend hatten wir alle nicht besonders Lust auf die Verpflegung im Zelt, so dass wir beschlossen, uns Essen in die Schule zu bestellen. Nach einer gefühlten Stunde des Diskutierens konnten wir uns auf drei Sorten Pizza einigen. Die Familienpizzen kamen schnell und wurden nach einer kurzen Gedenkminute an Giovanni die Pizzawolke genüsslich verspeist.

Abends gingen wir mehr oder weniger zusammen gemütlich in die Stadt undmanche zog es noch weiter zum Tanzen – großen Respekt an Jannis, dass er es mit uns HvZ Mädels ausgehalten hat.

22. Juni: Nach einer kurzen Nacht haben wir noch mehr ausgeschlafen als am Tag vorher und konnten gerade so noch etwas vom Frühstück erhaschen. Nach dem Mittagessen im Verpflegungszelt wollten wir schnell zur Schicht, aber die Polizei machte uns einen Strich durch die Rechnung! Merkel war noch nicht weg und hatte tatsächlich vor uns Vorrang! Mal wieder kamen wir etwas zu spät an der Halle an und mussten durch den Sicherheitsbereich rein. Zwei von uns standen allerdings nicht auf der Liste vom BKA und mussten telefonisch noch einmal überprüft werden, bevor sie in die Halle durften. Trotzdem waren noch ein paar coole Jobs über. Unter anderem waren Bundesaußenminister Heiko Maaß und Friedensnobelpreisträger Mukwege zu Gast. Wir hatten früh Feierabend und so waren drei Tage in der Westfalenhalle schon wieder vorbei. Nach der Schicht gingen wir ein letztes Mal zum Essen ins Verpflegungszelt und dann los zur Schule. Drei von uns fuhren noch zum Zentrum Jugend und versuchten dort mit offizieller Erlaubnis der Hallenleitung eine Kirchentagsfahne zu klauen. Wir scheiterten trotz Leiter und großen Leuten an circa 10 cm und so mussten wir unverrichteter Dinge den Heimweg antreten. Zu unserem Glück jedoch stand dort der Fahrdienst, der eine Tour in unsere Richtung machen sollte und durch Zufall konnte er uns quasi vor der Schultür absetzen. Abbauen mussten wir zum Glück nichts, da der Wecker am nächsten Tag sehr früh klingeln sollte. Wir spielten noch einige Runden Werwolf und schliefen ein…

23. Juni: …allerdings nicht für lange, da einige ungehobelte Banausen draußen Flaschenbowling spielen mussten. Nachdem Jan einige Zeit wie ein Erdmännchen im Schlafsack saß, gab er sich einen Ruck und löste den Tumult draußen auf. Nach gefühlten 2 Stunden Schlaf klingelte noch vor 4 Uhr der Wecker. Die Rucksäcke wurden schnell gepackt und nach unten getragen. Hendrik – unser Held – blieb an der Schule, um auf die Rucksäcke aufzupassen, bis wir wieder an der Schule ankamen. Um 5:30 Uhr sollten wir am Treffpunkt für den Abschlussgottesdienst sein. Also gingen wir um 5 Uhr los zur Bushaltestelle, weil um die Zeit noch keine U-Bahn fuhr. Der Bus war rappeldicke voll mit Pfadis und ein paar Leuten, die nach wilder Feierei nach Hause wollten. Am Treffpunkt mussten wir noch lange auf Ansagen warten. Auch als wir wussten, wer Ansprechpartner und wo Treffpunkt ist, durften wir noch ganz lange warten. Als wir dann auch noch unsere Schicht tauschen mussten, weil der Kirchentag uns über unsere Abreise hinaus eingesetzt hatte, durften wir nochmal warten. Mittlerweile war es halb 8 und wir hätten noch vieeeeeel länger schlafen können. Schichtbeginn am Flatterband und Einlass war sehr chaotisch. Es gab nur einenEingang für alle Mann. Auch die Mitwirkenden wie Musiker und Redner mussten sich durch den Besuchereingang quetschen. Dies sorgte bei vielen für Unverständnis und sehr schlechte Laune. Immerhin wurden wir ordentlich mit Getränken, Keksen und Eis versorgt, denn bereits um 9 Uhr war es sehr heiß. So früh haben wir alle bestimmt noch nie Eis gegessen und Cola getrunken. Am Ende lief aber alles wie am Schnürchen und wir konnten überpünktlich gehen. An der Schule angekommen, war der Bus auch schon da und wir mussten nur noch auf die Bremen Norder warten. Alsbald konnten wir losfahren. Wir sicherten uns vorher schon die besten Plätze im Bus – nämlich in der Lounge ganz hinten. Wir spielten Uno, redeten und schliefen.

Bremen, 16:15 Uhr: Angekommen! Wir waren alle müde und kaputt und freuten uns auf Zuhause, Bett und Dusche. Alles in allem hatten wir einen sehr schönen Kirchentag zusammen, mit bestem Wetter, ganz leckerem Essen und viel Spaß. Danke für einen gelungenen Kirchentag 2019!

PS: Dortmund ist hässlich.

Jannis (Kops)

* Erklärung zu den Abkürzungen der Pfadfinder-Stämme:

Kops: Stamm Kopernikus (Borgfeld)
Emmas: Stamm Gräfin Emma von Lesum (Findorff)

EPler: Stamm Edelweißpiraten (Östliche Vorstadt)
HvZler: Stamm Heinrich von Zütphen (Hemelingen)
GvBler: Stamm Götz von Berlichingen (Oberneuland)